Geodäsie-Praxistag der 10dMathe findet nicht nur im Schulunterricht statt, sondern steckt auch in unzähligen Bereichen in unserer Umgebung. Das zeigte der Besuch des Vermessungs- und Katasteramts Düsseldorf bei uns, der Klasse 10d des Ceci, am 1. Juli 2026.
Wir trafen uns regulär um 8 Uhr mit den vier Besuchern im Klassenraum. Sie erklärten zu Beginn, dass ihrem Berufsfeld die Geodäsie, also die Beschreibung und Vermessung der Erdoberfläche, zugrunde liegt. Außerdem stellten sie die Messgeräte und die Mathematik vor, die sie in ihrem Beruf brauchen. Wir kannten die nötige Mathematik (bspw. die Trigonometrie) bereits zu großen Teilen und verfügten somit über ein solides Grundwissen, das wir anschließend in ein paar praktischen Übungen auch anwenden konnten.
Mithilfe von Tachymetern durften wir die Höhe und Breite des Altbaus bestimmen. Wir planten ein Beet auf dem Rasen und berechneten die Breite eines imaginären Flusses, der den Schulhof durchquert. Zudem lösten wir mehrere Rechenaufgaben, die trigonometrisches und geometrisches Wissen abfragten. Während dieser Arbeitsphase unterstützte uns das Team vom Vermessungs- und Katasteramt. Es war sehr hilfsbereit, erklärte uns, wie die Messgeräte funktionieren, und gab uns Tipps, um auf die richtigen Ideen und Ansätze zu kommen. Insgesamt waren die Aufgaben herausfordernd, aber durchaus machbar.
Danach ging es zurück in den Klassenraum, wo wir uns über die Lösungswege austauschten und die Ergebnisse verglichen. Anschließend wurde noch besprochen, wie man Geodät oder Geodätin werden kann und es gab noch etwas Zeit für eine Fragerunde. Wir erfuhren, dass man sowohl eine duale Ausbildung als auch ein Studium machen kann. Außerdem wurde uns erklärt, dass man auch als Beamter und Beamtin für die Stadt Düsseldorf arbeiten kann und dass dies viele Vorteile biete. Ein weiteres Thema, das aufkam, war, wie sich dieses Berufsfeld verändert. Das Team betonte, dass sich der Beruf durch die schnelle technologische Entwicklung verändere und dass man die Möglichkeit bekomme, mit fortschrittlicher Technologie wie Drohnen oder KI zu arbeiten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Besuch entspannt und zugleich interessant und lehrreich verlief. Es handelte sich um ein Berufsfeld, dass uns Zehntklässlern bislang unbekannt war und die Flexibilität sowohl von einer Ausbildung als auch von einem Studium bietet. Wer also an Physik, Mathe, Technik oder Geographie interessiert ist, für den könnte eine Zukunft als Geodätin oder Geodät durchaus spannend sein.
Hugo Arce Kwon und Maria Yanchina aus der 10d





