Zwischen Dampfmaschinen, Presslufthammern und Grubenpferden, also in einem ganz anderen und eher unbekannten Terrain waren die Geographiekurse der Jahrgangsstufe 11 unterwegs, um der Industriegeschichte des Ruhrgebietes näher zu kommen. Die Exkursion in das Bochumer Bergbaumuseum fand im Rahmen der Unterrichtsreihe zum Abbau fossiler Energierohstoffe statt. Auch wenn in Deutschland seit dem Ausstieg aus der Steinkohlenförderung keine Kumpels mehr in den Fahrschacht zur schweißtreibenden Arbeit in Tiefen weit unter 1000m steigen müssen, so beschäftigt auch heute und noch lange in der Zukunft dieser Industriezweig und den nachfolgenden Strukturwandel die Prozesse im Pott. Bei welchem Lärm und unter welch staubigen Bedingungen damals gearbeitet werden musste, wurde bei einer anschaulichen Führung durch das Anschauungsbergwerk unterhaltsam dargestellt. Auch die (simulierte) Fahrt in die Tiefe verschaffte einen Eindruck zu einer Welt, die nicht vergessen werden sollte. Das Anfassen, Erkunden und Entdecken bietet einen umso vielfältigeren Eindruck als das bloße Berühren der Seiten im Buch und nach dem gemeinsamen Besuch im Bistro konnte der Heimweg an die Erdoberfläche, angereichert mit Erfahrungen, angetreten werden.




